Perlmuscheln, Narzissen, mächtige Hecken, wilde Felsen - Der „Ruf der Wildnis“ hat sehr viele Stimmen

Aus der Postkartenidylle Monschau hinaus führt der Weg gleich durch drei bemerkenswerte Täler. Im Fuhrts- und Perlbachtal findet alljährlich von Anfang April bis Mai ein einmaliges Naturschauspiel statt. Die wild wachsende Gelbe Narzisse verwandelt die Auen in gelbe Blütenteppiche. Übrigens: Der Perlenbach stellt nicht nur eine landschaftliche Perle dar, sondern ist wirklich eine der letzten Heimstätten für die Perlen erzeugenden Süßwassermuscheln. Mächtige Buchenhecken, die als malerischer Schutz der Häuser gegen das Eifelwetter dienen, prägen das Ortsbild des Bundesgolddorfes Höfen.

Der Weg selbst ist also ausgesprochen abwechslungsreich und vielschichtig. Allerdings gibt es auch zahlreiche An- und Abstiege. Doch unzählige Panoramablicke entschädigen für alle Mühen. Auf der Perdsley etwa blickt der Wanderer aus einer Höhe von 400 Metern hinab in das malerische Rurtal. Grandios ist auch der Ausblick vom Wolfshügel aus auf das Etappenziel Einruhr und den Obersee. An den Gestaden des Rursees endet schließlich ein langer Wandertag, der durch eindrucksvolle Wildnis geführt hat.